July 9, 2018 / 4:18 PM / 5 months ago

Großbritannien gibt nach Gift-Tod Russland die Schuld

FILE PHOTO: A police officer stands in front of screening erected behind John Baker House, after it was confirmed that two people had been poisoned with the nerve-agent Novichok, in Amesbury, Britain, July 5, 2018. REUTERS/Henry Nicholls/File Photo

London (Reuters) - Nach dem Tod einer mit dem Nervengift Nowitschok in Berührung gekommenen Britin hat Verteidigungsminister Gavin Williamson Russland dafür verantwortlich gemacht.

“Die einfache Realität ist, dass Russland einen Anschlag auf britischem Boden verübt hat, der zum Tod einer britischen Bürgerin geführt hat”, sagte Williamson am Montag im Parlament. Dort wurde er zur Gefahrenlage für die Bürger befragt. Am Sonntag war eine 44-jährige Frau gestorben, die ebenso wie ihr 45-jähriger Partner im britischen Amesbury vor rund einer Woche dem Nervengift ausgesetzt war. Der Mann befindet sich weiter in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Nach Polizeiangaben hatte die Frau einen Gegenstand angefasst, der mit Nowitschok vergiftet war. Die beiden Opfer befanden sich nur wenige Kilometer entfernt von dem Ort, wo im März der frühere russische Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia in Salisbury mit derselben Chemikalie vergiftet worden waren. Es war zunächst unklar, ob Williamson auf den Anschlag auf die Skripals Bezug nahm oder auf einen anderen.

Nowitschok war in den 1970er und 1980er Jahren in der Sowjetunion entwickelt worden. Großbritannien hat die russische Regierung für den Anschlag auf Skripal verantwortlich gemacht, was diese zurückgewiesen hat.

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