September 6, 2018 / 4:00 PM / 3 months ago

Deutschland teilt britische Erkenntnisse zum Fall Skripal

Alexander Petrov and Ruslan Boshirov, who were formally accused of attempting to murder former Russian intelligence officer Sergei Skripal and his daughter Yulia in Salisbury, are seen in an image handed out by the Metropolitan Police in London, Britain September 5, 2018. Metroplitan Police handout via REUTERS FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Berlin (Reuters) - Deutschland, Frankreich, die USA und Kanada stärken Großbritannien im Fall Skripal den Rücken und kündigen weitere gemeinsame Maßnahmen zum Schutz vor Aktionen ausländischer Geheimdienste an.

“Wir haben volles Vertrauen in die britische Einschätzung, dass die beiden Tatverdächtigen Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes, auch als GRU bekannt, waren und dass diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde”, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs der fünf Nato-Partner. Es seien bereits gemeinsame Maßnahmen ergriffen worden, um die Aktivitäten des GRU durch die Ausweisung verdeckter Agenten entscheidend zu stören. Man werde weiterhin “gemeinsam die feindlichen Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste auf unseren Staatsgebieten” stören.

Die Staatsanwaltschaft in Großbritannien hatte am Mittwoch im Fall des vergifteten Ex-Spions Sergej Skripal zwei Russen als Tatverdächtige identifiziert und einen europäischen Haftbefehl beantragt. Die Behörde wirft Alexander Petrow und Ruslan Boschirow Mordversuch an Skripal und seiner Tochter Julia mit dem Nervengift Nowitschok vor. Premierministerin Theresa May bezeichnete die beiden Männer als Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Russland hat eine Verstrickung in den Fall stets bestritten. Das russische Außenministerium erklärte, die beiden Verdächtigen seien unbekannt. Der UN-Sicherheitsrat befasst sich auf Antrag Großbritanniens am Donnerstag mit dem Fall.

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