September 20, 2019 / 9:21 AM / a month ago

Großbritannien kommt mit weniger Subventionen für Windpark-Projekte aus

A support vessel is seen next to a wind turbine at the Walney Extension offshore wind farm operated by Orsted off the coast of Blackpool, Britain September 5, 2018. REUTERS/Phil Noble

London (Reuters) - Großbritannien zahlt bei der Unterstützung von zwölf neuen Projekten mit erneuerbarer Energie so wenig Subventionen wie noch nie.

Das teilte die Regierung am Freitag mit. Hintergrund ist, dass die Kosten der Betreiber von Windparks vor der Küste (Offshore) in den vergangenen Jahren gefallen sind, weil größere Turbinen eingesetzt werden und so mehr Elektrizität entsteht. Dadurch kann der Staat seine Subventionen zurückfahren. Großbritannien ist gemessen an Windparks vor der Küste der weltweit führende Anbieter. Fast 40 Prozent der globalen Kapazitäten in diesem Bereich kommen von der Insel.

Die zwölf Projekte können rund sieben Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Der Hauptanteil entfällt dabei auf Offshore-Windparks. Gefördert wird auch der deutsche Energiekonzern Innogy. Den Unternehmen wird ein Mindestpreis staatlich garantiert, zu dem sie ihren Strom verkaufen können. Großbritannien will bis 2030 ein Drittel seiner Energie aus Windparks auf See beziehen und 2050 unter dem Strich keine CO2-Emissionen mehr verursachen. Premierminister Boris Johnson erklärte, das helfe nicht nur der Erde, sondern auch den heimischen Firmen und schaffe Arbeitsplätze.

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