June 19, 2018 / 11:07 AM / a month ago

Mindestens 128 Vermisste nach Fähr-Unglück auf Sumatra

Pematang Siantar (Reuters) - Nach dem Untergang einer überladenen Fähre auf der indonesischen Insel Sumatra werden noch mindestens 128 Passagiere vermisst.

A search and rescue team heads out looking for missing passengers who were on a ferry that sank yesterday in Lake Toba, at Tigaras Port, Simalungun, North Sumatra, Indonesia June 19, 2018. REUTERS/Albert Damanik

Meterhohe Wellen und schwere Regenfälle erschwerten am Dienstag die Bergungsarbeiten auf dem bei Touristen beliebten Tobasee im Norden der Insel. Den Helfern zufolge wurden bisher 18 Menschen gerettet. Bislang sei der Tod eines Passagiers bestätigt. Das für 60 Insassen ausgelegte Holzboot war am Abend zuvor mit mindestens doppelt sovielen Passagieren untergegangen. Laut dem indonesischen Verkehrsministerium hatte es auch zahlreiche Motorräder geladen. Ob auch ausländische Urlauber an Bord waren, blieb zunächst unklar.

Auch am Tag nach dem Unglück waren die Behörden noch damit beschäftigt, die genaue Zahl der Passagiere zu ermitteln. “Viele Menschen haben ihre Verwandten als vermisst gemeldet”, sagte der Chef der Rettungseinheit in der nahe gelegenen Stadt Medan. Hunderte Hilfskräfte beteiligten sich an der Suche, darunter auch Angehörige des Militärs und der Polizei. Der Einsatz könnte sich lange hinziehen, da die Passagiere möglicherweise in der Fähre eingeschlossen seien, sagte der Einsatzleiter.

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