February 13, 2011 / 12:02 PM / 8 years ago

Fast 50 Tote bei Anschlag auf Pilger im Irak

Samarra (Reuters) - Bei einem der schwersten Bombenanschläge der vergangenen Wochen im Irak sind am Wochenende fast 50 Menschen getötet worden.

Ein Selbstmordattentäter sprengte sich am Samstag an einem Busbahnhof vor der Stadt Samarra in die Luft, in die derzeit zahlreiche schiitische Pilger zu religiösen Feiern strömen. Über Nacht erlagen einige Menschen ihren schweren Verletzungen, so dass die Zahl der Todesopfer am Sonntag auf 48 stieg. Die Polizei sprach zudem von 80 Verletzten. Ein örtlicher Milizenanführer vermutete die von sunnitischen Islamisten dominierte Al-Kaida hinter dem Anschlag. “Die Brutalität dieses Terroranschlags deutet auf Al-Kaida als Drahtzieher”, sagte er.

Schiitische Pilger sind in den vergangenen Jahren immer wieder ins Visier von radikalen Sunniten geraten. Zwar ist die Gewalt im Irak zurückgegangen. Acht Jahre nach dem Sturz des sunnitischen Machthabers Saddam Hussein durch US-geführte Truppen sind Extremisten aber immer noch in der Lage, schwere Attentate zu verüben. Erst am Donnerstag wurden acht Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger getötet, die auf dem Weg zu einem religiösen Fest in Samarra waren. Bei einem Anschlag im Januar wurden Dutzende Schiiten in der Nähe der Stadt Kerbela getötet.

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