August 21, 2019 / 6:55 AM / a month ago

Kramp-Karrenbauer erwartet langfristigen Bundeswehr-Einsatz im Irak

German Defence Minister Annegret Kramp-Karrenbauer attends a joint news conference with Jordanian Foreign Minister Ayman Safadi in Amman, Jordan, August 19, 2019. REUTERS/Muhammad Hamed

Erbil (Reuters) - Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat einen langen Atem für die Stabilisierung des Irak gefordert.

Die Extremistenmiliz IS sei nicht besiegt, sondern nur zurückgedrängt und könne wieder erstarken, sagte die CDU-Chefin am Mittwoch am Rande ihres Besuchs bei Bundeswehr-Soldaten im nordirakischen Erbil in der ARD. “Deswegen müssen wir uns auf die längere Sicht darauf einstellen, den Terror auf allen Ebenen zu bekämpfen.” Dazu brauche es den nötigen militärischen Druck, aber vor allen Dingen auch die weitere Ausbildung der irakischen Streitkräfte und eine zivil-militärische Zusammenarbeit. “Darum geht es auf eine lange Sicht hin: Um die Stabilisierung des Irak und damit die Stabilisierung dieser Region - und das liegt in unserem ureigenen Interesse.”

Die Bundeswehr bildet im Irak einheimische Truppen aus. Von Jordanien aus unterstützt sie eine internationale Militär-Allianz seit 2017 mit Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak im Kampf gegen die IS-Miliz. Insgesamt sind in Jordanien und dem Irak knapp 450 deutsche Soldaten stationiert. Das Bundestagsmandat läuft Ende Oktober aus. Eine Verlängerung wird von der Union aber unterstützt, von weiten Teilen der SPD aber abgelehnt.

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