25. September 2017 / 05:15 / vor 25 Tagen

Irak fordert andere Länder auf - Kein Öl der Kurden kaufen

Kurds security men are seen during Kurds independence referendum in Erbil, Iraq September 25, 2017. REUTERS/Ahmed Jadallah - RC1D29E8FCE0

Bagdad (Reuters) - Der Irak erhöht vor dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Norden des Landes den Druck.

Das Büro von Ministerpräsident Haider al-Abadi teilte am Sonntag mit, andere Länder aufgerufen zu haben, kein Öl direkt aus der autonomen Kurdenregion zu beziehen, sondern sich nur an die Zentralregierung in Bagdad zu wenden. Das dürfte sich vor allem an die Türkei richten, das wichtigste Transitland für Öl der irakischen Kurden.

Die Regierung in Bagdad hat in der Vergangenheit immer wieder versucht, Ölexporte der Kurden zu blockieren. Die Kurdenregion im Irak steht für 15 Prozent der Ölförderung im Land, weltweit sind es 0,7 Prozent.

Die Regierung der Autonomen Region Kurdistan will trotz Widerstands der Zentralregierung am Montag ein Unabhängigkeitsreferendum abhalten. Neben dem Iran und der Türkei fordern auch die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die Vereinten Nationen, auf die Volksabstimmung zu verzichten. Sie befürchten eine weitere Destabilisierung der Sicherheitslage in der Region.

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