January 6, 2020 / 6:21 AM / 21 days ago

Luxemburgs Außenminister warnt vor Ende des Nato-Einsatzes im Irak

Luxembourg's Foreign Minister Jean Asselborn attends a news conference in Brussels, Belgium, November 9, 2015. REUTERS/Eric Vidal/File Photo

Berlin (Reuters) - Vor der Nato-Sondersitzung am Nachmittag hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn das Militärbündnis davor gewarnt, den Ausbildungseinsatz im Irak zu beenden.

Die irakischen Sicherheitskräfte seien bisher alleine nicht fähig, die schwierige Lage im Land unter Kontrolle zu halten und Stabilität zu gewährleisten, sagt Asselborn der “Welt” (Montagausgabe). Zugleich kritisierte er die Forderung des irakischen Parlaments und von Regierungschef Adel Abdul Mahdi nach einem Abzug der Truppen der internationalen Koalition zum Kampf gegen die Islamisten-Miliz IS. Sollten die Truppen aus dem Land verbannt werden, wäre dies dramatisch für die Sicherheitslage des Irak und des Westens, weil sich dann wieder die IS-Miliz dort breitmachen könnte.

Als Reaktion auf die Tötung des iranischen Top-Generals Kassem Soleimani und eines irakischen Milizenführers durch das US-Militär hatte das irakische Parlament am Sonntag eine Resolution beschlossen, wonach die Präsenz ausländischer Truppen beendet werden soll. Die USA haben insgesamt rund 5000 Soldaten im Irak stationiert. Auf deutscher Seite helfen rund 120 Bundeswehr-Soldaten im Rahmen des Anti-IS-Einsatzes bei der Ausbildung der irakischen Sicherheitskräfte. Das Training ruht seit dem Angriff auf Soleimani am Freitag aus Sicherheitsgründen.

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