June 4, 2018 / 4:52 PM / 20 days ago

Netanjahu will mit Aus für Atomabkommen Geldfluss für Iran stoppen

Berlin (Reuters) - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will mit einem Ende des Atomabkommens mit dem Iran den Geldfluss für die Führung in Teheran austrocknen.

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks during a news conference with German Chancellor Angela Merkel in Berlin, Germany, June 4, 2018. REUTERS/Axel Schmidt

Das Abkommen habe Iran das nötige Geld verschafft, um im Jemen und in Syrien militärisch aktiv zu werden, sagte Netanjahu am Montag bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. In der Zwischenzeit seien die iranischen Bemühungen, sich atomare Fähigkeiten anzueignen, weitergegangen. Merkel betonte dagegen, dass man sich zwar mit Israel im Ziel einig sei, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln dürfe und sich aus syrischem Gebiet an der Grenze zu Israel zurückziehen müsse. Aber auch “harte Verhandlungen” über das iranische Raketenprogramm seien besser möglich, wenn man an dem 2015 geschlossenen Atomabkommen festhalte, wie dies die meisten Staaten außer den USA und Israels wollen.

Netanjahu betonte, dass der Rückzug Irans in Syrien auch im deutschen Interesse wäre. Denn Iran versuche mit einer 18.000 Mann starken schiitische Miliz in Syrien, Sunniten zu vertreiben - diese würden dann als Flüchtlinge nach Europa kommen. Iran wolle diese Miliz auf 80.000 Mann aufstocken. Netanjahu und Merkel verurteilten zudem neue Drohungen Irans gegen Israel.

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