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Weltnachrichten

Iranischer Präsident bekennt sich zu Atom-Abkommen

Iranian President Hassan Rouhani attends Friday prayers sermon led by the Iran's Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei, in Tehran, Iran January 17, 2020. Official Khamenei website/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES

Dubai (Reuters) - Irans Präsident Hassan Ruhani schlägt im Atom-Konflikt versöhnliche Töne an.

Sein Land fühle sich dem Nuklear-Abkommen nach wie vor verpflichtet, sagte Ruhani am Mittwoch laut seiner Internetseite “president.ir”. Die von seiner Regierung in dem Konflikt bislang eingeleiteten Schritte könnten wieder rückgängig gemacht werden. Im übrigen habe sein Land niemals nach Atomwaffen gestrebt. Die Europäer sollten allerdings nicht denselben Fehler begehen wie die USA.

Das Atomabkommen aus dem Jahr 2015 steht auf der Kippe, seit die USA 2018 einseitig ihren Ausstieg verkündet und später weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt hatten. Als Reaktion darauf hält der Iran seit Juli immer mehr Verpflichtungen aus der Vereinbarung nicht mehr ein. Zuletzt kündigte die Führung in Teheran an, auch die Auflagen zu Menge und Höhe der Uran-Anreicherung nicht mehr zu beachten. Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben daher einen Streitschlichtungsmechanismus aktiviert, den das Atomabkommen für solche Fälle vorsieht.

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