April 11, 2013 / 1:44 PM / 6 years ago

Merkel und Singh dringen auf friedliche Lösung mit Iran

German Chancellor Angela Merkel (R) welcomes Indian Prime Minister Manmohan Singh upon his arrival for a dinner at the Chancellery in Berlin, April 10, 2013. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nach dem Scheitern der Atomgespräche mit dem Iran besorgt geäußert.

“Ich bin enttäuscht, dass es keine Fortschritte bei den Verhandlungen gab”, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin nach einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh. Dieser forderte den Iran auf, seine Verpflichtungen aus dem Abkommen über die Nichtverbreitung von Atomwaffen zu erfüllen. Dies würde bedeuten, dass Iran wieder Inspektionen der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) zulassen müsste.

Zugleich deutete Singh an, dass Indien wegen seiner Importabhängigkeit weiter nicht den Sanktionsweg des Westens mitgehen will. Iran sei für Indien einer der größten Lieferanten von Eisen und Öl, sagte er. Außerdem lebten sechs Millionen Inder in der Golf-Region. Deshalb sei sein Land an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert, sagte Singh.

Der Westen vermutet, dass der Iran unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an einer Atombombe baut und fordert das Ende der Urananreicherung. Der Iran bestreitet die Vorwürfe. Am Wochenende waren Gespräche mit der Islamischen Republik in Kasachstan gescheitert.

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