January 3, 2018 / 6:20 AM / 16 days ago

Macron ruft Ruhani zur Zurückhaltung im Umgang mit Protesten auf

Paris/Washington (Reuters) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seinen iranischen Kollegen Hassan Ruhani zur Zurückhaltung im Umgang mit den regierungskritischen Protesten aufgefordert.

Er äußerte sich nach Angaben seines Büros in einem Telefonat am Dienstag zugleich besorgt über die Zahl der Opfer, die es bei den Protesten gegeben habe. Macron habe Ruhani gesagt, dass die Meinungsfreiheit und das Recht zu demonstrieren respektiert werden müssten. Ein für diese Woche geplanter Teheran-Besuch des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian sei auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden.

Ruhani rief Macron iranischen Medienberichten zufolge im Gegenzug auf, etwas gegen Mudschahedin zu unternehmen, die von Paris aus gegen die iranische Führung arbeiteten.

Bei den Protesten sind binnen sechs Tagen mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Das geistliche und politische Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, macht das Ausland verantwortlich.[nL8N1OX1ZY] Die USA haben dies als “Unsinn” zurückgewiesen. Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders erklärte, die USA unterstützten das iranische Volk. Sie forderte “das Regime” auf, das Recht der Bürger zu respektieren, “ihren Wunsch nach Wandel” friedlich auszudrücken. Außenamtssprecherin Heather Nauert rief den Iran dazu auf, den Zugang zu sozialen Netzwerken wiederherzustellen. “Wenn eine Nation gegen soziale Medien oder Webseiten oder Google oder Nachrichtenseiten vorgeht, fragen wir: Wovor habt ihr Angst?”

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