December 20, 2010 / 2:17 PM / 9 years ago

Iran richtet elf Sunniten-Rebellen hin - Kritik an Pakistan

Teheran (Reuters) - Im Iran sind elf mutmaßliche Unterstützer einer sunnitischen Rebellengruppe hingerichtet worden.

In einer am Montag von der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Erklärung des Justizministeriums hieß es, die Hingerichteten hätten Verbindungen zur Extremisten-Gruppe Dschundallah gehabt. Die im Grenzgebiet zu Pakistan operierende Organisation steht nach iranischer Darstellung Al-Kaida nahe. Die Gruppe hatte in der vergangenen Woche einen Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der Stadt Tschabahar im Südosten des Landes verübt. Dabei wurden 39 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt.

Im Zuge der Hinrichtung übten iranische Regierungsvertreter massive Kritik am Nachbarland Pakistan. Ein Militärsprecher warf der pakistanischen Regierung Untätigkeit bei der Bekämpfung terroristischer Gruppen vor. Gruppen wie Dschundallah fänden in Ländern wie Pakistan Unterschlupf und Unterstützung, sagte der Sprecher der Agentur Fars. Ein Mitglied des Verteidigungsausschusses des Parlaments sagte der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehr, sollte Pakistan die terroristischen Zentren auf seinem Territorium nicht zerstören, werde die Islamische Republik eigene Schritte unternehmen.

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