November 21, 2017 / 8:27 AM / a month ago

Iran erklärt Ende des IS - Irak zurückhaltender

Beirut/Bagdad (Reuters) - Irans Präsident Hassan Ruhani hält die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) für besiegt.

Iranian President Hassan Rouhani walks down aircraft steps as he arrives at Kermanshah that was hit by a powerful earthquake, Iran November 14, 2017. President.ir/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVE.

In einer Ansprache im staatlichen Fernsehen verkündete er am Dienstag das Ende des IS. Der Kommandeur der Revolutionsgarden, Generalmajor Kassem Soleimani, äußerte sich ähnlich. Die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah-Miliz habe im Kampf gegen den IS eine “entscheidende Rolle” gespielt. Der IS hat zuletzt deutliche Niederlagen im Irak und in Syrien hinnehmen müssen und fast alle eroberten Gebiete wieder verloren.

Iraks Ministerpräsident Haider al-Abadi äußerte sich zurückhaltender. Der IS sei aus militärischer Sicht ausgelöscht. Einen Sieg werde er aber erst verkünden, wenn die Extremisten auch aus den Wüstenregionen vertrieben seien. Am Freitag hatten irakische Truppen mit Rawa die letzte vom IS kontrollierte Stadt zurückerobert. Zugleich warnte Abadi, dass politische Uneinigkeit das Tor für weitere Anschläge des IS öffne. Kurz zuvor hatte ein Selbstmordattentäter in der nordirakischen Stadt Tus Churmatu mit einer Autobombe mindestens 20 Menschen getötet.

IRANISCHER GENERAL IN SYRIEN

Das iranische Fernsehen zeigte jüngst Videos und Fotos von Soleimani, der die Eliteeinheit Kuds-Brigaden für ausländische Einsätze leitet. Sie zeigten ihn in der ostsyrischen Stadt Albu Kamal. Dies sei die letzte Stadt der Region, die der Kontrolle des Islamischen Staates entrissen worden sein, sagte Soleimani. Mehr als 1000 Mitglieder der Revolutionsgarden sollen in Syrien und im Irak ums Leben gekommen sein.

Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz kämpfen an der Seite der syrischen Regierungstruppen gegen den IS und andere, vornehmlich sunnitische Rebellen. Unterstützt werden sie von russischen Streitkräften. Irak erhielt im Kampf gegen den IS Hilfe von einer internationalen Koalition unter Führung der USA. Außerdem kämpften im Norden kurdische Einheiten gegen den IS.

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