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Iran kündigt Verstärkung seiner Kooperation mit Assad an
18. Oktober 2017 / 14:30 / in einem Monat

Iran kündigt Verstärkung seiner Kooperation mit Assad an

Beirut (Reuters) - Der Iran hat einen weiteren Ausbau seiner militärischen Unterstützung für die syrische Regierung angekündigt und neue Drohungen gegen Israel ausgesprochen.

FILE PHOTO: Iranian Military Chief of Staff General Mohammad Baqeri meets with Turkish Chief of Staff General Hulusi Akar (not seen) in Tehran, Iran October 2, 2017. Turkish Military/Handout via REUTERS/File Photo ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVE. THIS PICTURE WAS PROCESSED BY REUTERS TO ENHANCE QUALITY. AN UNPROCESSED VERSION HAS BEEN PROVIDED SEPARATELY.

“Wir sind hier in Damaskus, um zusammenzuarbeiten und unseren gemeinsamen Feinden zu trotzen, den Zionisten und den Terroristen”, sagte der iranische Militärchef Mohammad Bakeri am Mittwoch bei einem Besuch in Damaskus.

Der Iran unterstützt die Regierung von Präsident Baschar al-Assad und schiitische Milizen wie die radikalislamische Hisbollah, die im Syrien-Konflikt ebenfalls auf Seiten der Regierungstruppen kämpft. “Es ist nicht akzeptabel, dass das zionistische Regime das Terrain und den Luftraum von Syrien verletzt, wann immer es will”, sagte Bakeri an die Adresse Israels.

Im Zuge des Kriegs hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben fast 100 Mal bewaffnete Konvois der syrischen Armee und der Hisbollah unter Beschuss genommen. Die Regierung in Jerusalem hat die weitere Aufrüstung der Hisbollah durch den Iran oder Syrien als rote Linie für ein militärisches Eingreifen definiert.

Der Ausbau der militärischen Präsenz des Iran in Syrien sorgt in Israel für Beunruhigung. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erklärt, alles zu tun, um die Sicherheit seines Landes zu verteidigen. Netanjahu telefonierte am Mittwoch abermals mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. In dem Gespräch sei es um das iranische Atomprogramm gegangen, teilte des Präsidialamt in Moskau mit. Dem Iran wird vorgeworfen, nach Atomwaffen zu streben, was in der Region vor allem Israel alarmiert. Netanjahu hat in den vergangenen Monaten immer wieder den Kontakt mit Putin gesucht, um die israelischen Sicherheitsinteressen in der Region deutlich zu machen.

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