July 22, 2019 / 2:32 PM / a month ago

Trump bestreitet Sprengung von CIA-Spionagering im Iran

U.S. President Donald Trump walks from Marine One to board Air Force One for his departure from Morristown New Jersey, U.S., July 21, 2019. REUTERS/Kevin Lamarque

Dubai/Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat iranische Berichte über einen ausgehobenen US-Spionagering als falsch zurückgewiesen. “Null Wahrheit.

Bloß mehr Lügen und Propaganda”, twitterte er am Montag. Zuvor hatte der Iran erklärt, er habe einen Spionagering des Geheimdienstes CIA gesprengt und 17 Verdächtige festgenommen. Einige von ihnen seien zum Tode verurteilt worden, berichteten das iranische Staatsfernsehen und die Nachrichtenagentur Fars. Die Spione hätten in entscheidenden Bereichen der Atomenergie, der Wirtschaft, des Militärs und der Cybertechnologie gearbeitet. Bereits im Juni hatte der Iran mitgeteilt, er habe einen Spionagering im Dienste der CIA gesprengt. Es war zunächst nicht klar, ob die jetzt gemeldeten Festnahmen damit in Zusammenhang stehen.

Zuvor hatte auch US-Außenminister Mike Pompeo Zweifel an den Angaben des Iran gestreut: “Das iranische Regime hat ein lange Geschichte von Lügen”, sagte er dem Sender Fox News. “Ich würde iranische Behauptungen über ihre Aktionen mit Vorsicht genießen.”

Das iranische Fernsehen veröffentlichte Aufnahmen, die CIA-Agenten zeigen sollen, die mit den mutmaßlichen Spionen in Kontakt waren. So soll ein Iraner in den Vereinigten Arabischen Emiraten von der CIA rekrutiert worden sein.

Die Erklärung des iranischen Geheimdienstministeriums fällt mitten in die angespannte Situation am Persischen Golf. Dort setzte der Iran in der vergangenen Woche einen britischen Tanker fest, nachdem die britische Marine Anfang des Monats vor Gibraltar einen iranischen Tanker aufgebracht hatte. Zudem haben sich die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärft, seit US-Präsident Trump vergangenes Jahr das Atomabkommen von 2015 einseitig aufkündigte und den Iran durch massive Wirtschaftssanktionen zu einem weiter reichenden Abkommen über sein Atom- und Raketenprogramm zwingen will.

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