January 8, 2020 / 9:20 AM / 19 days ago

Bundeswehr untersucht Camp in Erbil auf Schäden durch Raketenbeschuss

German soldiers monitor training session of Kurdish Peshmerga Forces at a military camp in Erbil, Iraq, August 21, 2019. REUTERS/Azad Lashkari

Berlin (Reuters) - Nach dem Beschuss des Stützpunktes im nordirakischen Erbil durch iranische Raketen prüft die Bundeswehr, ob Schäden in dem Camp entstanden sind.

Die deutschen Soldaten seien vor dem Raketenbeschuss gewarnt worden und hätten daraufhin Schutzräume aufgesucht, hieß es in einer Unterrichtung der Obleute des Verteidigungs- und des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag durch das Einsatzführungskommando, die Reuters am Mittwoch vorlag. Der Beschuss habe in der Nacht von 23.41 Uhr (MEZ) bis 02.45 Uhr (MEZ) angedauert. “Ob Schäden an Infrastruktur und Material entstanden sind, wird derzeit geprüft.”

Angegriffen worden seien die Stützpunkte al-Asad, Tadschi und Erbil, die von der internationalen Anti-IS-Koalition genutzt werden. Es gebe keine Informationen über Verletzte oder Tote aufseiten der Koalition. Auf dem großen Militärstützpunkt am Flughafen von Erbil sind Soldaten mehrerer Nationen in unterschiedlichen Bereichen untergebracht, neben Deutschen unter anderem auch Amerikaner. Erbil ist der einzige Standort im Irak, an dem noch Bundeswehr-Soldaten stationiert sind - aktuell rund 115. Weitere rund 30 deutsche Soldaten, die bisher in dem großen Camp Tadschi 30 Kilometer nördlich von Bagdad sowie im Einsatz-Hauptquartier direkt in Bagdad Dienst taten, waren aus Sicherheitsgründen bereits Anfang der Woche nach Jordanien und Kuwait ausgeflogen worden.

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