July 31, 2019 / 10:40 AM / 3 months ago

Italiens Wirtschaft stagniert und hinkt Euro-Zone hinterher

Italian flags waves at the Vittoriano monument in Rome, Italy, June 5, 2018. REUTERS/Stefano Rellandini

Rom (Reuters) - Die italienische Wirtschaft ist im Frühjahr auf der Stelle getreten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verharrte von April bis Juni auf dem Niveau des Vorquartals, wie das nationale Statistikamt Istat am Mittwoch mitteilte.

Experten hatten sogar mit einem Rückgang von 0,1 Prozent gerechnet, nachdem es zum Jahresauftakt noch zu einem Mini-Wachstum von 0,1 Prozent gereicht hatte. Damit hinkt die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone der Entwicklung in der Währungsunion weiter hinterher: Dort gab es im zweiten Quartal ein Wachstum von 0,2 Prozent, nach einem Plus von 0,4 Prozent zum Jahresauftakt.

In Italien ist nicht nur das chronisch schwache Wachstum ein Problem, sondern auch die Verschuldung: Das Land ächzt unter einem Schuldenberg von rund 130 Prozent der Wirtschaftsleistung, dem zweithöchsten in der Euro-Zone nach Griechenland. Die seit Mitte vorigen Jahres amtierende populistische Regierung in Rom will die Konjunktur unter anderem mit Steuersenkungen und höheren Sozialausgaben ankurbeln und nimmt dafür höhere Schulden in Kauf. Sie rechnet für 2019 mit einem Wachstum von 0,2 Prozent, nachdem es 2018 noch zu 0,9 Prozent gereicht hatte.

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