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Unternehmensnachrichten

Italienische Bank CDP buhlt gemeinsam mit Euronext um Mailänder Börse

FILE PHOTO: A woman goes past the Italian Stock Exchange in Milan, as the country is hit by the coronavirus outbreak. Italy, February 25, 2020. REUTERS/Flavio Lo Scalzo/File Photo

Mailan/Paris (Reuters) - Im Rennen um die Mailänder Börse hat jetzt auch die italienische Staatsbank Cassa Depositi e Prestiti (CDP) offiziell ihren Hut in den Ring geworfen.

Das Institut plane eine gemeinsame Offerte mit dem französischen Börsenbetreiber Euronext für Borsa Italiana, erklärte CDP am Freitag. Insidern zufolge ist bei dem Konsortium auch die italienische Bank Intesa Sanpaolo an Bord. Medienberichten zufolge könnte die Borsa Italiana, eine Tochter der Londoner Börse LSE, 3,3 bis vier Milliarden Euro wert sein.

Bis zum heutigen Freitag sind die Angebote für die Borsa Italiana fällig. Auch die Deutsche Börse und der Schweizer Börsenkonzern SIX gehören zu den Interessenten. Doch die Chancen für die ausländischen Bieter stehen Insidern zufolge nicht so gut. Der italienische Staat favorisiert laut mit der Sache vertrauten Personen das Konsortium um Euronext. Insidern zufolge versuchen sich die Interessenten nicht nur über den Preis, sondern auch mit Versprechen bezüglich des zukünftigen Einflusses der italienischen Seite einen Vorteil zu verschaffen.

Die LSE muss sich auf Druck der EU-Wettbewerbshüter zumindest von einem Teil der Mailänder Börse trennen, um die 27 Milliarden Dollar teure Übernahme des Datenanbieters Refinitiv zu retten.

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