June 14, 2018 / 9:18 AM / 6 months ago

Conte und Macron führen im Flüchtlingsstreit versöhnliches Telefonat

French President Emmanuel Macron waves from his car as he leaves after a ceremony at the tomb of Georges Clemenceau (1841-1929), a major contributor to the Allied victory in WWI, in Mouchamps in Vendee, western France, June 13, 2018. REUTERS/Regis Duvignau/Pool

Rom (Reuters) - Der Streit zwischen Italien und Frankreich über die Flüchtlingspolitik der Regierung in Rom entspannt sich.

Der französische Präsident Emmanuel Macron habe ein Telefonat mit Regierungschef Giuseppe Conte geführt, teilte das Büro des Italieners am Donnerstag mit. Macron betonte demnach, er habe Italien oder die italienische Bevölkerung niemals beleidigen wollen. Das für Freitag anberaumte Treffen mit Macron, das Conte zwischenzeitlich infrage gestellt hatte, wurde bestätigt. In dem Telefonat seien sich beide einig gewesen, dass neue Initiativen in der europäischen Flüchtlingspolitik besprochen werden müssten.

Bei dem Streit geht um die Aufnahme Hunderter Migranten, die vom Schiff “Aquarius” der Organisation SOS Mediterranee in internationalen Gewässern im Mittelmeer gerettet worden waren. Macron hatte die Entscheidung Italiens, der “Aquarius” das Einlaufen in einen italienischen Hafen zu verweigern, als zynisch und verantwortungslos kritisiert. Gabriel Attal, ein Sprecher von Macrons Partei, sagte: “Die italienische Position lässt mich kotzen.”

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