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Wirtschaftsnachrichten

Möglicher künftiger Regierungschef Japans für mehr Hilfen durch Notenbank

Il segretario generale del gabinetto giapponese Yoshihide Suga a Tokyo, 2 settembre 2020. REUTERS/Issei Kato

Tokio (Reuters) - Der als künftiger Ministerpräsident gehandelte japanische Regierungspolitiker Yoshihide Suga ist für zusätzliche Lockerungsschritte der Zentralbank im Kampf gegen die Wirtschaftskrise.

Suga sagte am Mittwoch vor der Presse, er würde die Wirtschaftspolitik des scheidenden Ministerpräsidenten Shinzo Abe “beibehalten und vorantreiben”. Suga ist ein langjähriger Vertrauter Abes und bewirbt sich am 14. September um den Vorsitz der Liberaldemokratischen Partei LDP. Wegen der LDP-Mehrheit im Parlament steht praktisch fest, dass ihr neuer Vorsitzender auch die Nachfolge Abes antreten wird. Der 65-jährige hat aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt als Partei- und Regierungschef angekündigt.

Abe hat mit seiner Politik den Begriff “Abenomics” geprägt. Er steht für eine aktive Wirtschaftsförderung aus lockerer Geldpolitik, hohen Staatsausgaben und Reformen. Abe gelang es Anfang des vorigen Jahrzehnts, die Notenbank auf Linie zu bringen und sie bis heute zu einer beispiellosen Geldschwemme anzuregen, um die Wirtschaft anzutreiben. Der derzeit als Chef-Kabinettssekretär fungierende Suga will wirtschaftspolitisch in Abes Fußstapfen treten: “Wir werden uns die Entwicklungen ansehen und wenn es notwendig ist, Jobs zu schützen, möchte ich weitere geldpolitische Schritte fördern, da sich die Wirtschaft in einer kritischen Phase befindet.”

Um den neuen Vorsitz der LDP - und damit auch auf den Zugriff auf den Posten des Regierungschefs - gibt es Medienberichten zufolge mehrere Bewerber. [nL8N2FW00Y] Es wird erwartet, dass darüber Mitte September abgestimmt wird.

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