October 31, 2019 / 10:01 AM / 13 days ago

Handelskonflikt und maue Autokonjunktur belasten Panasonic

A man is reflected on Panasonic Corp's logo at Panasonic Center in Tokyo, Japan, February 2, 2017. REUTERS/Kim Kyung-Hoon

Tokio (Reuters) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA sowie höhere Entwicklungskosten im Automobilgeschäft machen dem japanischen Elektronikkonzern Panasonic zu schaffen.

Der Gewinnrückgang fiel jedoch geringer aus als von Analysten erwartet. Das Betriebsergebnis sank im zweiten Quartal des Bilanzjahres 2019/20 um zwölf Prozent auf 83,9 Milliarden Yen (691 Millionen Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Experten hatten mit einem Rückgang auf 62,74 Milliarden Yen gerechnet. Panasonic bekräftigte die Gewinnprognose für das im März 2020 endende Bilanzjahr von 300 Milliarden Yen.

Panasonic hat seinen Fokus von der margenarmen Unterhaltungselektronik auf die Autobranche und Unternehmen verlagert, die Prozesse automatisieren. So ist Panasonic etwa der einzige Lieferant von Batteriezellen für den E-Auto-Pionier Tesla. Gleichwohl verbuchte Panasonic in der Sparte im Quartal mit 12,7 Milliarden Yen einen höheren Verlust als im Vorjahr, als ein Minus von 7,1 Milliarden anfiel. Als Gründe nannte der Vorstand auch die Investitionszurückhaltung der Kunden wegen des Handelskonfliks zwischen den USA und China und den weltweit schrumpfenden Automarkt. Der Vorstand will am 22. November seine weitere Strategie vorstellen.

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