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Toyota hebt Prognose erneut an - Währungseffekte helfen
7. November 2017 / 08:04 / in 14 Tagen

Toyota hebt Prognose erneut an - Währungseffekte helfen

Tokio (Reuters) - Toyota hebt dank gestiegener Gewinne die Prognose zum zweiten Mal binnen weniger Monate an.

The logo of Toyota Motor Corp. is seen on a company's Corolla car in Caracas, Venezuela October 25, 2017. REUTERS/Marco Bello

Das operative Ergebnis kletterte im abgelaufenen Quartal um zehn Prozent auf umgerechnet 3,9 Milliarden Euro. Dabei hätten Einsparungen und positive Währungseffekte einen Rückgang der Verkäufe auf dem Heimatmarkt und in Nordamerika wettgemacht, teilte Toyota am Dienstag mit. Der nach Volkswagen weltweit zweitgrößte Autobauer peilt nun für sein Geschäftsjahr bis Ende März 2018 einen Betriebsgewinn von 2,0 Billionen Yen (umgerechnet 15,1 Milliarden Euro) an. Damit läge der Gewinn auf Höhe des vorigen Geschäftsjahres.

Im August erst hatte Toyota die Prognose auf 1,85 Billionen Yen angehoben. Davor hatte der Vorstand 1,6 Billionen Yen angepeilt. Toyota stützt die gestiegene Zuversicht auch auf die Erwartung, dass der Yen weiter schwächelt. Der japanische Konzern hat ein starkes Geschäft in den USA. Bei der Umrechnung in Yen sorgen die dort in Dollar erwirtschafteten Einnahmen für höhere Gewinne. Dadurch könnte Toyota den Nettogewinn steigern, obwohl der Wettbewerb in den USA zunimmt. Die Hersteller gewähren angesichts der sich abkühlenden Autonachfrage dort hohe Preisabschläge.

ABSATZ IN EUROPA STEIGT

Auf seinem größten Markt in Nordamerika schlug Toyota im Zeitraum Juli bis September 672.000 Fahrzeuge los, ein Minus von knapp zwei Prozent. In Japan sank der Absatz sogar um vier Prozent auf 543.000 Fahrzeuge. In Europa legte Toyota dagegen um acht Prozent zu und kam auf 229.000 Verkäufe.

Die operative Rendite lag im abgelaufenen Quartal bei 7,3 Prozent. Damit lag der japanische Konzern gleichauf mit seinem europäischen Konkurrenten Peugeot. Bei Volkswagen waren im dritten Quartal operativ nur gut drei Prozent vom Umsatz hängengeblieben. Allerdings schlugen dabei hohe Belastungen durch die Dieselkrise zu Buche.

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