February 15, 2018 / 6:26 AM / 4 days ago

Studie - Mehr als 350 Millionen Kinder leben in Konfliktgebieten

London (Reuters) - Weltweit wachsen immer mehr Kinder in Konfliktgebieten auf.

Das zeigt eine Studie der Hilfsorganisation Save the Children, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach leben mindestens 357 Millionen - oder ein Sechstel aller - Kinder rund um den Globus in Krisen- oder Kriegsgegenden. Das sind 75 Prozent mehr als in den frühen 1990er-Jahren. Den Kindern drohen Tod, Gewalt, sexuelle Ausbeutung und Verschleppung, wie die Chefin von Save the Children, die frühere dänische Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt erläuterte. “Aus ihren Elternhäusern, Schulen und Spielplätzen sind Schlachtfelder geworden.”

Als gefährlichste Länder nannte die Organisation Syrien, Afghanistan und Somalia. Ihren Angaben zufolge hat die dramatische Verschlechterung der Situation unterschiedliche Gründe. So hätten etwa die Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete und Städte zugenommen. Außerdem sei allgemein die Dauer bewaffneter Konflikte gestiegen.

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