October 25, 2018 / 9:02 AM / a month ago

Handelskonflikte drücken Preise für Schiffsfracht deutlich

FILE PHOTO: A dry-bulk ship is seen taking on bunker fuel in the Singapore Straits on December 17, 2017. REUTERS/Roslan Khasawneh/File Foto/File Photo

Singapur (Reuters) - Die weltweiten Handelskonflikte haben einen Einbruch der Schiffsfracht-Preise ausgelöst.

Die Kosten für die Miete von Containerschiffen sind seit ihrem Höhepunkt um knapp ein Viertel gesunken. Bei Massengutfrachtern, die Rohmaterial wie Kohle und Erz transportieren, liegt der Rückgang bei etwa zehn Prozent. Der Baltic Dry Index, der als Gradmesser für die Entwicklung des Welthandels gilt, hat etwa 13 Prozent verloren, seitdem er im Juli noch auf dem höchsten Stand seit 2014 gelegen hat. “Die Abschwächung des Baltic Dry Index, zusammen mit dem Container Index, deutet sicherlich auf eine Abkühlung der Weltwirtschaft hin”, sagte Ashok Sharma, Direktor des Schiffsmaklers BRS Baxi.

Derzeit mehren sich die Anzeichen für eine Abschwächung der globalen Konjunktur. So stecken die USA und China mitten in einem Handelskonflikt und haben gegenseitig Güter im Wert von mehreren Hundert Milliarden Dollar mit Strafzöllen belegt. Die US-Regierung verhängte zudem Zusatzabgaben auf Stahl und Aluminium. Die Währungen von Schwellenländern wie der Türkei und Indien sind unter Druck. Auch in Deutschland trübte sich zuletzt die Stimmung unter Firmenchefs weiter ein, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimaindex hervorgeht.

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