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Weltnachrichten

UN-Sicherheitsrat vermeidet Schuldzuweisung in Korea-Streit

New York (Reuters) - Der UN-Sicherheitsrat hat sich am Montag zutiefst besorgt über die Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffs Ende März geäußert.

Die Sorge gelte den Auswirkungen auf Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel, hieß es in einer vom Ratspräsidenten, dem mexikanischen UN-Botschafter Claude Heller, verlesenen Erklärung. Zuvor hatten Nord- und Südkorea dem Gremium in getrennten Unterrichtungen ihre jeweilige Sicht des Vorfalls erläutert, bei dem 46 südkoreanische Marinesoldaten gestorben waren. Südkorea beschuldigt den kommunistischen Norden, das Schiff mit einem Torpedo versenkt zu haben; Nordkorea bestreitet dies.

In der Erklärung des Rats wurde eine Schuldzuweisung vermieden. “Der Sicherheitsrat fordert die Beteiligten mit Nachdruck auf, sich jeder Handlung zu enthalten, die die Spannungen in der Region erhöhen könnte”, sagte Heller. Das UN-Gremium werde weiter über den Vorfall beraten. Südkorea will Diplomaten zufolge erreichen, dass die Vereinten Nationen den Norden zur Ordnung rufen. Allerdings hat Nordkoreas einziger großer Verbündeter China ein Vetorecht im Sicherheitsrat.

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