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Weltnachrichten

Medien - Demonstranten befreien Ex-Regierungschef in Kirgistan

FILE PHOTO: Police officers are seen in clouds of tear gas as they disperse protesters during a rally against the result of a parliamentary election in Bishkek, Kyrgyzstan, October 5, 2020. REUTERS/Vladimir Pirogov

Almaty (Reuters) - Nach den umstrittenen Parlamentswahlen in Kirgistan ist es Medienberichten zufolge bei Demonstrationen zu teils gewaltsamen Protesten gekommen.

In der Hauptstadt Bischek besetzten Demonstranten den Regierungssitz, berichtet die lokale Nachrichtenagentur Akipress. Kritiker des Präsidenten Sooronbai Scheenbekow seien auch in das Gebäude des Komitees für nationale Sicherheit eingedrungen und hätten den ehemaligen Regierungschef Almasbek Atambayew befreit, der dieses Jahr wegen Korruptionsvorwürfen zu einer langen Haftstrafe verurteilt wurde.

Bei der Wahl am Sonntag soll es zu Manipulationen und Stimmenkauf gekommen sein. Scheenbekow kündigte am späten Montag an, er werde sich am Dienstag mit den Führern aller an der Wahl beteiligten Parteien treffen. Das zentralasiatische Land mit 6,5 Millionen Einwohnern pflegt enge Verbindungen mit Russland und weist eine Geschichte politischer Gewalt auf: In den letzten 15 Jahren wurden zwei Präsidenten durch Revolten gestürzt.

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