January 26, 2012 / 1:42 PM / 8 years ago

Ärzte ohne Grenzen werfen libyschen Machthabern Folter vor

Tripolis (Reuters) - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat den neuen Machthabern in Libyen Folter vorgeworfen.

Sie stelle deswegen ihre Arbeit in Gefängnissen in der Stadt Misrata ein, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Verletzte Gefangene seien während Verhören zu den Ärzten gebracht worden, um die Befragung nach einer Behandlung fortsetzen können. “Das ist nicht akzeptabel”, erklärte die Gruppe. Die Behörden in Misrata und die Streitkräfte hätten auf entsprechende Beschwerden nicht reagiert.

Menschenrechtler haben schon mehrfach Folter in Libyen kritisiert. Betroffen seien vor allem Menschen aus Staaten des südlichen Afrikas, die im vergangenen Jahr auf der Seite des Machthabers Muammar Gaddafi gegen Aufständische gekämpft haben sollen.

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