May 6, 2011 / 6:06 AM / 8 years ago

Libyen kritisiert Nutzung von Staatsgeldern für Rebellen

Tripolis (Reuters) - Libyen hat die geplante Nutzung von Geldern der Regierung für die Rebellen scharf kritisiert.

“Die Nutzung der eingefrorenen Vermögen ist vergleichbar mit Piraterie”, sagte der stellvertretende Außenminister Chalem Kaim dazu. Die Rebellen seien keine legale Gruppierung. Sie repräsentierten kein Land, und Libyen sei nicht gespalten, weder durch ein Referendum noch durch eine UN-Resolution.

Der Westen hat angekündigt, einen Sonderfonds zur Unterstützung der libyschen Rebellen einzurichten. Über den Fonds solle Geld an die Aufständischen im Osten des Landes fließen, erklärte Italien beim Treffen der Libyen-Kontaktgruppe am Donnerstag in Rom. Die US-Regierung bemüht sich nach den Worten von Außenministerin Hillary Clinton um eine Gesetzesänderung, um an einen Teil der über 30 Milliarden Dollar der Gaddafi-Regierung heranzukommen, die in den USA eingefroren sind.

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