January 14, 2020 / 7:26 AM / 10 days ago

Rückschlag für Verhandlungen über Waffenruhe in Libyen

Turkish Foreign Minister Mevlut Cavusoglu (3-L), Turkish Defence MinisterÊHulusiÊAkar (2-L), Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (4-R) and Russian Defence Minister Sergei Shoigu (3-R) attend a meeting in Moscow, Russia January 13, 2020. Pavel Golovkin/Pool via REUTERS

Moskau (Reuters) - Die Bemühungen um ein Abkommen für eine dauerhafte Waffenruhe im Bürgerkriegsland Libyen haben einem Medienbericht zufolge einen Rückschlag erlitten.

Der abtrünnige Armeechef Chalifa Haftar verließ die Verhandlungen in Moskau, ohne eine Vereinbarung zu unterzeichnen, wie die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das russische Außenministerium am Dienstag meldete. Der von der UN anerkannte Regierungschef Fajes al-Serradsch hatte dagegen das geplante Abkommen nach den Verhandlungen am Montag unterzeichnet. Russland wolle weiter versuchen, eine Vereinbarung zu erreichen, hieß es. Die libyschen Kriegsparteien hatten auf Drängen Russlands und der Türkei in Moskau verhandelt, um eine seit Sonntag geltende Waffenruhe formal zu vereinbaren und zu festigen.

Für kommenden Sonntag plant die Bundesregierung eine internationale Libyen-Konferenz in Berlin. Sie soll unter UN-Ägide stattfinden. Dabei soll letztlich verhindert werden, dass in dem Land, das eine wichtige Zwischenstation für Migranten und Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa ist, ein Stellvertreterkrieg zwischen ausländischen Mächten wie in Syrien entbrennt.

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