January 20, 2020 / 1:53 PM / a month ago

Libyens Regierungschef Serradsch - Ölblockade treibt Libyen in Katastrophe

Libya's UN-recognised Prime Minister Fayez al-Sarraj attends the state funeral of late Tunisian president Beji Caid Essebsi at the presidential palace in the capital's eastern suburb of Carthage, Tunisia July 27, 2019. Fethi Belaid/Pool via REUTERS

Berlin (Reuters) - Libyens Regierungschef Fajes al-Serradsch ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Ölförderung in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland sicherzustellen.

Libyen drohe ansonsten eine Katastrophe, sagte der international anerkannte Serradsch am Montag der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Seine Regierung werde die am Sonntag getroffene Vereinbarung für eine Waffenruhe und auf ein Waffenembargo respektieren. “Aber für mich ist auch klar, wir werden uns nicht mit der anderen Seite an einen Tisch setzen.”

Damit schloss er direkte Gespräche mit seinem Gegenspieler General Chalifa Haftar aus. Beide waren zu dem Gipfel in Berlin gereist, hatten sich aber nicht persönlich getroffen. Mit Haftar verbündete Milizen blockieren seit Freitag Ölhäfen. Die Ölförderung in einem Feld kam völlig zum Erliegen. Haftars Forderung, die Wiedereröffnung der Ölhäfen an eine Neuverteilung der Öleinnahmen der staatlichen Firma NOC zu koppeln, lehnt Serradsch ab.

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