May 7, 2018 / 6:07 AM / 15 days ago

Ölpreise und Apple stützen New Yorker Börsen

New York (Reuters) - Zu Wochenbeginn haben die Kurse an der Wall Street weiter zugelegt.

FILE PHOTO: People walk on Wall Street in front of the New York Stock Exchange (NYSE) in New York, U.S., February 6, 2018. REUTERS/Brendan McDermid/File Photo

Das Comeback des Dollar ignorierten die Anleger am Montag meist. Man habe sich im Moment an den Ausblick steigender Zinsen gewöhnt, sagte ein Händler. Zudem seien die Renditen am Rentenmarkt zuletzt nicht weiter gestiegen, sondern notierten meist unter ihren noch im April erreichten Hochs. Der Dow Jones legte bis zum frühen Nachmittag in New York um 0,6 Prozent auf 24.415 Zähler zu. Der S&P500 rückte um 0,5 Prozent auf 2676 Punkte vor. Der Nasdaq-Composite verbesserte sich um 0,8 Prozent auf 7269 Zähler.

Zudem stützte der andauernde Anstieg der Ölpreise die Wall Street. Die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 1,8 Prozent auf 76,24 Dollar je Barrel (159 Liter) und kostete damit so viel wie zuletzt im November 2014. Grund für den Preisanstieg ist die nahende Entscheidung von US-Präsident Donald Trump über mögliche neue Sanktionen gegen den Iran, der damit als Öl-Exporteur wieder fortfallen könnte. Den US-Ölkonzernen kommt der Preisanstieg aber gerade recht: So standen Exxon und Chevron mit Kursgewinnen von je rund zwei Prozent hoch im Kurs.

Wells-Fargo-Scheine stiegen um 0,5 Prozent. Die Investorenlegende Warren Buffett erklärte, es sei sehr wahrscheinlich, dass die Bank sich in den nächsten Jahrzehnten besser als ihre Wettbewerber entwickele. Die drittgrößte US-Bank hatte zuletzt eine Milliarde Dollar Strafe für verschiedene Vergehen gezahlt.

Apple-Aktien setzten ihren Rekordkurs fort und stiegen um zwei Prozent auf eine neue Bestmarke von 187,67 Dollar. Investorenlegende Warren Buffett hatte am Wochenende weitere Aktienkäufe für denkbar erklärt.

Die Aktien von AthenaHealth sprangen nach einem Übernahmeangebot des Finanzinvestors Elliott rund 16 Prozent in die Höhe. Die Offerte bewertet den auf die Gesundheitsbranche spezialisierten IT-Dienstleister mit rund 6,5 Milliarden Dollar.

Der schwache Euro gab Europas Aktienbörsen neuen Schwung. Vor allem der Dax mit seinen vielen exportabhängigen Unternehmen, die von einem niedrigen Wechselkurs profitieren, der ihre Waren auf dem Weltmarkt günstiger macht, zog an und stieg um ein Prozent auf 12.948 Punkte. Damit schloss er so hoch wie zuletzt am 1. Februar. “Das Überspringen der psychologisch wichtigen Hürde von 13.000 Punkten ist nur eine Frage der Zeit”, sagte ein Börsianer. Danach wäre der Weg rasch frei zu dem im Januar markierten Rekordhoch von 13.596 Zähler. Der EuroStoxx50 legte etwa ein halbes Prozent zu.

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