December 21, 2017 / 7:03 AM / 10 months ago

Entspannung an US-Börsen - Kongress segnet Steuerreform ab

New York (Reuters) - Nach der endgültigen Zustimmung des US-Kongresses zur Steuerreform haben sich die Anleger an der Wall Street am Mittwoch entspannt zurückgelehnt.

Traders stand outside the New York Stock Exchange, March 27, 2009. Wall Street capped a strong week on a down note on Friday as investors booked profits in the wake of the recent upward surge and bank shares dropped after bank executives indicated March had been a tougher month for the industry than the previous two. REUTERS/Eric Thayer (UNITED STATES BUSINESS POLITICS IMAGE OF THE DAY TOP PICTURE)

Viele Börsianer atmeten durch, nachdem sie monatelang auf grünes Licht für das Wahlversprechen von Präsident Donald Trump gewartet hatten. Zunächst segnete der Senat die Pläne ab, dann gab das Repräsentantenhaus das noch ausstehende positive Votum ab. Von der größten US-Steuerreform seit mehr als 30 Jahren erwarten Experten einen Schub für die Firmenergebnisse.

Experten sehen daher Raum für weitere Kursgewinne. Der Markt könnte seine Rally fortsetzen, sagte Randy Frederick vom Wertpapierhändler Charles Schwab. “In den nächsten sechs Monaten gibt es gewiss noch eine Menge Aufstiegspotenzial.” Trump selbst äußerte, die Finanzmärkte hätten sich die positiven Effekte der geplanten Steuerentlastungen noch nicht vollständig vor Augen geführt.

Im frühen New Yorker Nachmittagshandel notierte der Dow-Jones-Index der Standardwerte kaum verändert mit 24.764 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P 500 mit 2683 Zählern und der Index der Technologiebörse Nasdaq mit 6963 Punkten traten auf der Stelle. In Frankfurt schloss der Dax 1,1 Prozent schwächer bei 13.069 Punkten.

Zu den Gewinnern zählten FedEx, die um 3,3 Prozent zulegten. Getrieben von einem florierenden Online-Handel steigerte der Paketdienst den Quartalsgewinn überraschend stark und hob seine Geschäftsziele für 2018 an.

Unter den Technologiewerten ragte der Chiphersteller Micron heraus. Er gewann 4,5 Prozent an Börsenwert. Das Unternehmen konnte die Anleger ebenfalls mit seinem Zwischenbericht und seinen Geschäftszielen überzeugen.

Die Aktien des Marlboro-Herstellers Philip Morris büßten 2,4 Prozent ein. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters über Unregelmäßigkeiten beim Zulassungsantrag für E-Zigaretten berichtet. So äußerten ehemalige Mitarbeiter Zweifel an der Qualität klinischer Studien zur E-Zigarette “iQOS”.

Büros New York und Bangalore; geschrieben von Georg Merziger; redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.

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