April 9, 2018 / 1:35 PM / 6 months ago

Wall Street erholt sich dank Schnäppchenjägern leicht

New York (Reuters) - Die Wall Street hat sich am Montag leicht erholt.

The German share price index, DAX board, is seen at the stock exchange in Frankfurt, Germany April 6, 2018. REUTERS/Ralph Orlowski

Nach dem zweiprozentigen Kursrutsch vom Freitag sorgten einige Schnäppchenjäger für steigende Kurse. Außerdem setzten einige Anleger auf eine gütliche Einigung im Handelsstreit der USA mit China. Allerdings schlug Peking schärfere Töne an und warnte vor Gefahren für Frieden und Stabilität in der Welt. Im Moment überwiege aber der versöhnlichere Ton aus Washington, wo US-Präsident Donald Trump und seine Mitarbeiter den Konflikt herunterspielten, sagte ein Händler.

Im späten Geschäft gaben die New Yorker Börsen einen Teil ihrer Gewinne allerdings wieder ab. Marktteilnehmer verwiesen auf einem Bericht in der “New York Times”, wonach die US-Bundespolizei FBI das Büro des Rechtsanwalts von Trump, Michael Cohen, durchsucht haben soll.

Der Dow Jones schloss 0,2 Prozent höher auf 23.979 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 2613 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 6950 Punkte.

Bei den Einzelwerten verteuerten sich Facebook-Aktien um 0,5 Prozent. Konzernchef Mark Zuckerberg will im Kongress um Entschuldigung für die Datenaffäre rund um sein Unternehmen bitten. Das weltgrößte soziale Netzwerk habe nicht genug getan, um Schaden abzuwenden, erklärte Zuckerberg in einer schriftlichen Aussage an den ständigen Ausschuss des Repräsentantenhauses. Dies sei ein großer Fehler gewesen. “Es war mein Fehler. Es tut mir leid. Ich habe Facebook gegründet, ich leite die Firma und ich bin verantwortlich für das, was hier passiert ist”.

Der US-Konzern Merck stiegen um gut fünf Prozent. Der Pharmakonzern hat einen Studienerfolg bei einem Krebsmedikament verzeichnet.

Eine Kaufempfehlung schob General Motors um 0,4 Prozent auf 37,83 Dollar an. Die Analysten von Morgan Stanley hoben die Titel auf “übergewichten” an und erhöhten das Kursziel von 45 auf 48 Dollar.

AveXis-Papiere schossen mehr als 81 Prozent in die Höhe. Der Pharmakonzern Novartis aus Basel legt 8,7 Milliarden Dollar für die US-Firma auf den Tisch und verstärkt damit sein Gentherapie-Geschäft.

In Frankfurt schloss der Dax mit 12.261 Punkten 0,2 Prozent höher, ebenso der EuroStoxx50. In Wien sorgten die US-Sanktionen gegen Russland für einen Aktien- Ausverkauf von Unternehmen mit einem starken Russlandgeschäft.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 800 Millionen Aktien den Besitzer. 1360 Werte legten zu, 1492 gaben nach und 192 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,05 Milliarden Aktien 1523 im Plus, 1342 im Minus und 247 unverändert.

Die US-Kreditmärkte kamen kaum vom Fleck. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 2/32 auf 99-23/32. Die Rendite stieg auf 2,7808 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich dagegen um 2/32 auf 99-23/32 und rentierte mit 3,0142 Prozent.

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