April 20, 2018 / 7:13 AM / 7 months ago

Apple und Philip Morris ziehen US-Börsen nach unten

Traders work on the floor of the New York Stock Exchange (NYSE) in the Manhattan borough of New York City, New York, U.S., April 19, 2018. REUTERS/Brendan McDermid

New York (Reuters) - Ein Kursrutsch von Technologieaktien hat am Donnerstag die Wall Street ins Minus gezogen.

Auslöser war eine gedämpfte Einschätzung des Apple-Zulieferers Taiwan Semiconductor (TSMC) zur weltweiten Smartphone-Nachfrage. Davon wurden auch andere Chip-Aktien in Mitleidenschaft gezogen. Hinzu kamen Quartalsberichte von Unternehmen wie Philip Morris und Procter & Gamble (P&P), die bei Anlegern für Enttäuschung sorgten. “In dieser Bilanzsaison reicht es nicht, die Erwartungen zu erfüllen”, sagte Marktstratege JJ Kinahan vom Online-Handelshaus TD Ameritrade. “Man muss sie eindrucksvoll übertreffen.”

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,3 Prozent tiefer auf rund 24.665 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,6 Prozent auf 2693 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,8 Prozent auf 7238 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent tiefer auf 12.567 Punkten.

An der Wall Street standen Apple-Aktien im Rampenlicht. Sie rutschten 2,8 Prozent ab. Hintergrund war die trübe Prognose des Halbleiterlieferanten TSMC, die Analysten zufolge auch Hinweise auf die Geschäftsaussichten des iPhone-Herstellers geben. An der New Yorker Börse sackte der Kurs des Konzerns aus Taiwan um 5,7 Prozent ab. In diesem Sog büßten die Intel-Papiere 2,6 Prozent ein.

Philip Morris brachen sogar um 15,6 Prozent ein. Die Vierteljahreszahlen des Tabakkonzerns lösten massive Verkäufe aus. Die Titel des Rivalen Altria stürzten sechs Prozent ab. Auch der Zwischenbericht von P&G kam nicht gut an, weil die Gewinnmargen unter Druck gerieten. Der Kurs des Konsumgüterriesen sank 3,3 Prozent.

Gefragt waren dagegen American Express, die 7,6 Prozent nach oben schossen. Der Kreditkartenanbieter steigerte dank des Konjunkturaufschwungs sein Ergebnis überraschend stark. Außerdem standen Finanztitel auf der Gewinnerseite, die im Schnitt 1,5 Prozent zulegten.

An der New Yorker Börse wechselten rund 0,75 Milliarden Aktien den Besitzer. 897 Werte legten zu, 1989 gaben nach und 168 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,95 Milliarden Aktien 1074 im Plus, 1833 im Minus und 226 unverändert.

An den US-Kreditmärkten sanken die zehnjährigen Staatsanleihen um 12/32 auf 98-19/32. Sie rentierten mit 2,9 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 1-4/32 auf 97-31/32 vor und hatten eine Rendite von 3,1 Prozent.

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