April 6, 2018 / 3:20 PM / 7 months ago

Furcht vor Handelskrieg hat Wall Street erneut im Griff

Frankfurt (Reuters) - Der drohende Handelskrieg mit China hat US-Anlegern am Freitag die Kauflaune verdorben.

Traders work on the floor of the New York Stock Exchange (NYSE) in New York, U.S., April 5, 2018. REUTERS/Brendan McDermid

Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung um jeweils etwa ein Prozent.

US-Präsident Donald Trump will das Volumen der Zölle auf chinesische Importwaren auf 150 von 50 Milliarden Dollar verdreifachen. Die Regierung in Peking betonte, sie sei vorbereitet und werde nicht zögern, zu reagieren. “So wie wir Trump kennen, sollte man dies als Pokerspiel betrachten, bei dem er den Einsatz etwas erhöht hat”, sagte Michael Arone, Chef-Anleger des Anlageberaters State Street. Dadurch würden die US-Arbeitsmarktdaten etwas in den Hintergrund gedrängt.

Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag mit 103.000 halb so hoch wie vorhergesagt. Dafür traf der Anstieg der Stundenlöhne mit 2,7 Prozent im Jahresvergleich die Prognosen punktgenau. “Ich sehe keine Hinweise auf eine Überhitzung der Konjunktur”, betonte der Volkswirt Joseph Lavorgna von der Investmentbank Natixis. Dies signalisiere eher weniger als mehr US-Zinserhöhungen.

Zu den größten Verlierern gehörte Incyte. Die Aktien der Pharmafirma stürzten um bis zu 22 Prozent ab und steuerten auf den größten Tagesverlust seit zwölf Jahren zu. Das Hautkrebsmittel Epacadostat hatte in Kombination mit dem Medikament Keytruda von Merck & Co bei Tests nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Merck-Titel gaben um 0,6 Prozent nach.

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