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Wirtschaftsnachrichten

Pharmawerte belasten Schweizer Börse

A man walks under the illuminated word "Borse" (exchange) as he passes the headquarters of Swiss stock exchange operator SIX Group in Zurich, Switzerland November 20, 2017. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat die Zick-Zack-Bewegung der vergangenen Tage am Freitag fortgesetzt und tiefer tendiert.

Der SMI schloss ein halbes Prozent im Minus bei 10.041,91 Punkten. Im Verlauf der gesamten Woche resultierte damit ein Kursverlust von 2,2 Prozent. Händler erklärten, trotz der Rekord-Infektionszahlen in den USA setzten die Anleger auf eine weitere Erholung der Weltwirtschaft und kauften zyklische Titel. Dazu gehörten der Personalvermittler Adecco mit einem Plus von 1,5 Prozent oder der Zementkonzern LafargeHolcim, der 0,7 Prozent an Wert gewann.

Dagegen trennten sich die Investoren von krisensicheren Titeln, die an der Schweizer Börse viel Gewicht haben. Die grössten Einbussen verzeichneten die Pharmawerte. Roche gaben 1,2 Prozent nach, Novartis 1,7 Prozent. Novartis und ihre ehemalige Augenheil-Tochter Alcon zahlen mehr als 346 Millionen Dollar, um eine Klage in Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen zu klären.

Molecular Partners stürzten fast ein Drittel ab. Die US-Gesundheitsbehörde beurteilte das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Medikamente-Kandidaten gegen eine Augenkrankheit als ungünstig. Dagegen legten Cosmo knapp fünf Prozent zu. Ein Ausschuss der Europäischen Arzneimittel-Agentur hat eine positive Stellungnahme zu Wirkstoff Methylenblau MMX abgegeben.

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