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Unternehmensnachrichten

Schweizer Börse gibt nach - Santhera stürzt nach Medikamenten-Flop ab

The logo Swiss stock exchange operator SIX Group is seen at the entrance hall of the stock exchange in Zurich, Switzerland December 3, 2018. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich am Dienstag vom international freundlichen Trend abgekoppelt und nachgegeben.

Der Leitindex SMI sank um 0,6 Prozent auf 10.237 Punkte.

Zu einem guten Teil war der Abwärtstrend der europaweiten Schwäche des in Zürich stark vertretenen Gesundheitssektors geschuldet. Die Anteile der Pharmaschwergewichte Novartis und Roche sanken um 1,1 beziehungsweise 0,4 Prozent. Mit Nestle verlor auch der dritte SMI-Riese kräftig an Wert: Die Aktien des Lebensmittel-Weltmarktführers gaben 1,6 Prozent nach. Die drei Unternehmen gelten als vergleichsweise krisensicher und werden von den Investoren eher gemieden, wenn sie auf einen Wirtschaftsaufschwung setzten.

An die Spitze der Bluechips setzen sich die Banken UBS und Credit Suisse mit 2,1 beziehungsweise 1,8 Prozent Kursplus.

Am breiten Markt stürzten die Santhera-Titel 27 Prozent ab, nachdem die Pharmafirma die Entwicklung ihres Hauptmedikaments gegen die Muskelerkrankung DMD einstellte. Die Logitech-Aktien büssten 4,7 Prozent ein, nachdem der US-Technologieriese Apple die Lautsprecher der Computerzubehörfirma aus seinem Online-Shop gekippt hatte.

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