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Unternehmensnachrichten

Schweizer Börse mit stärkstem Einbruch seit Juni

A long exposure shows traffic flowing past the illuminated word "Boerse" (exchange) at the seat of Swiss stock exchange operator SIX Group in Zurich, Switzerland June 17, 2019. Picture taken June 17, 2019. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse ist am Donnerstag abgesackt.

Händler verwiesen auf enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten und die schwindende Hoffnung auf ein rasches neues Konjunkturpaket der US-Regierung. Dazu kämen Brexit-Risiken und die Sorgen vor den wirtschaftlichen Folgen neuer Coronavirus-Beschränkungen. Der SMI schloss 2,2 Prozent im Minus bei 10.067,96 Punkte. Dies entspricht dem prozentual stärksten Abschlag seit vier Monaten.

Der stärkste Druck auf den Gesamtmarkt ging vom Indexschwergewicht Roche aus. Die Titel büssten 3,5 Prozent ein, nachdem der Konzern mit dem Medikamenten-Umsatz im dritten Quartal enttäuscht hatte. Die Aktien der Luxusgüterkonzerne Swatch und Richemont litten unter den Konjunktursorgen und sanken jeweils etwa 2,5 Prozent. Mit einem Minus von fast vier Prozent waren die Titel des Rückversicherers Swiss Re die grössten Verlierer im Standardwerte-Index.

Der einzige Gewinner im SMI waren Lonza mit einem Plus von 1,6 Prozent. Der Arznei-Auftragsfertiger stellte für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum und eine Margenverbesserung in Aussicht. Die Aktien des Reise-Einzelhändlers Dufry machten einen Teil der Vortagesverluste wett und legten sechs Prozent zu.

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