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Unternehmensnachrichten

Schweizer Börse beendet Talfahrt zum Wochenschluss

FILE PHOTO: A long exposure shows traffic flowing past the illuminated word "Boerse" (exchange) in Zurich, Switzerland June 17, 2019. REUTERS/Arnd Wiegmann/File Photo

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich nach der schlechteste Woche seit Mitte März am Freitag stabilisiert.

Allerdings sorgten rekordhohe Coronavirus-Neuinfektionen und die Unsicherheit rund um die bevorstehende US-Präsidentenwahl weiterhin für Verunsicherung. Der SMI.SSMI ging als einer der wenigen europäischen Indizes fester aus dem Handel und gewann 0,3 Prozent auf 9587,15 Punkten. Im Wochenverlauf summierte sich das Minus damit auf 4,4 Prozent - das ist der größte Verlust seit Mitte März, dem Höhepunkt der ersten Welle in der Corona-Pandemie. Die Anleger hätten angesichts der neuen Einschränkungen des öffentlichen Lebens damit begonnen, in einzelnen Ländern eine erneute Rezession in die Kurse einzupreisen, sagten Händler.

Einbussen verzeichneten die Aktien des Luxusgüterkonzerns RichemontCFR.S mit einem Minus von 1,1 Prozent. Aber auch die Titel von krisenfesten Unternehmen mussten Federn lassen. Der Aromenhersteller GivaudanGIVN.S verlor 0,7 Prozent an Wert, der Telekomkonzern SwisscomSCMN.S ein Prozent. Zuvor hatte die Wettbewerbsbehörde grünes Licht für einen Zusammenschluss der beiden Herausforderer SunriseSRCG.S und UPC gegeben.

Gesucht waren dagegen die Versicherer ZurichZURN.S und Swiss ReSRENH.S. Der Rückversicherer hat im dritten Quartal trotz neuer Schadenbelastungen durch die Coronavirus-Pandemie und Naturkatastrophen den Verlust verringert. Die Aktie zog 3,5 Prozent an.

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