10. September 2017 / 09:44 / vor 12 Tagen

JP Morgan soll Merck bei Strategie für OTC-Geschäft beraten

A J.P. Morgan building is seen at Canary Wharf in London, Britain May 17, 2017. REUTERS/Stefan Wermuth

Frankfurt (Reuters) - Der Darmstädter Merck-Konzern hat die US-Investmentbank JP Morgan als Berater für eine mögliche Trennung von seinem Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten und Gesundheitsprodukten (OTC) engagiert.

Das amerikanische Geldhaus solle die strategischen Optionen für den Bereich analysieren, teilte ein Unternehmenssprecher am Freitag mit. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, dass auch die Bank Guggenheim Partners beauftragt worden sei, bei der Überprüfung zu helfen. Merck wollte sich nicht zu Guggenheim äußern. Bei der Bank war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Merck hatte am Dienstag mitgeteilt, sowohl einen vollständigen oder teilweisen Verkauf des OTC-Geschäfts als auch strategische Partnerschaften zu prüfen. Bis Anfang 2018 soll eine Entscheidung fallen. Der Konzern gehört im Geschäft mit freiverkäuflichen Arzneimitteln eher zu den kleineren Spielern und liegt nach eigenen Angaben knapp hinter den zehn größten Anbietern in dem Markt. Gerüchte, dass Merck sich von dem Geschäft mit seinen weltweit 3800 Mitarbeitern und einem Umsatz von zuletzt 860 Millionen Euro trennen will, gibt es bereits seit Jahren.

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