January 16, 2020 / 7:16 AM / 2 months ago

MÄRKTE-Asiens Börsen stecken trotz Handelsabkommen fest

    Frankfurt/Tokio, 16. Jan (Reuters) - Die Unterzeichnung des
mit Spannung erwarteten ersten Teilabkommens zwischen den USA
und China hat Asiens Börsen nicht zu neuem Schwung verholfen. In
Tokio verharrte am Donnerstag der 225 Werte umfassende
Nikkei-Index bei 23.933,13 Zählern und lag damit
weiterhin in etwa auf dem höchsten Niveau seit Herbst 2018. In
China ging es sogar um knapp ein halbes Prozent
abwärts. US-Präsident Donald Trump und der chinesische
Vize-Ministerpräsident Liu He hatten am Mittwochabend in
Washington die Vereinbarung unterzeichnet, mit der einige Zölle
zurückgenommen werden. Zudem kauft China mehr Güter und
Dienstleistungen in den USA ein. 
    "Wenn man sich das Ausmaß der Spekulation am Markt und der
Äußerungen der Beteiligten vor der Unterzeichnung ansieht, ist
es nicht überraschend, dass die Kurse jetzt nicht zu stark
gestiegen sind", sagte Hannah Anderson, Strategin bei JPMorgan
Asset Management. Allerdings bleiben immer noch Zölle bestehen,
und auch die strukturellen Themen sind noch offen, die den
Handelskonflikt vor rund anderthalb Jahren ausgelöst haben. "Die
Spannungen zwischen den USA und China gehen über den Handel
hinaus und werden bleiben, auch wenn die erste Phase
abgeschlossen ist und die zweite Phase ausgehandelt wird",
schrieben die Volkswirte bei Citigroup Global Markets. "Sie
könnten sich nach der Wahl in den USA sogar wieder verschärfen."
    
    
    Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen
ausgewählter Aktienindizes und Währungen:
 Indizes                             Stand      Veränderung 
                                                 in Prozent
 Nikkei                             23.933,13          +0,1 
 Topix                               1.728,72          -0,1 
 Shanghai                            3.074,35          -0,5 
 CSI300                              4.149,20          -0,4 
 Hang Seng                          28.756,47          -0,1 
 Kospi                               2.248,05          +0,8 
 Euro/Dollar                           1,1149               
 Pfund/Dollar                          1,3041               
 Dollar/Yen                            109,97               
 Dollar/Franken                        0,9645               
 Dollar/Yuan                           6,8868               
 Dollar/Won                          1.159,67               
    

    
 (Reporter: Hideyuki Sano und Christina Amann, redigiert von
Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die
Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder
+49 30 2888 5168.)
  
 
 
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