March 3, 2020 / 8:35 AM / a month ago

MÄRKTE-Anleger in Asien setzen auf Schützenhilfe durch Notenbanken

    * Märkte in China setzen auf Unterstützung
    * Nikkei gibt nach
    * Erklärung der G7 im Fokus

    Frankfurt/Tokio, 03. Mrz (Reuters) - Nach den massiven
Verlusten in der vergangenen Woche haben die Anleger in Asien
bei Aktien wieder zugegriffen. Für Kursgewinne sorgten am
Dienstag insbesondere Erwartungen, dass es für die durch den
Ausbruch des Coronavirus gebeutelten Volkswirtschaften
Unterstützung durch die Notenbanken sowie Konjunkturhilfen der
Regierungen geben werde. Die australische Zentralbank reagierte
bereits und senkte ihren Leitzins auf ein
Rekordtief. Im Fokus der Anleger stand zudem eine
erwartete Erklärung der sieben führenden Industrienationen (G7)
zu Unterstützungsmaßnahmen. Einem Insider zufolge peilen die G7
bislang keine gezielten Forderungen zu Wirtschaftshilfen
an.
    Die Börse in Shanghai zog 0,7 Prozent an. Der Index
der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen
gewann 0,5 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien
außerhalb Japans stieg um 0,9 Prozent. Der 225
Werte umfassende Nikkei-Index gab 1,2 Prozent nach. Hier
drückten die schwindenden Aussichten auf eine koordinierte
Zinssenkung der G7 auf die Stimmung.

    Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen
ausgewählter Aktienindizes und Währungen:
 Indizes                             Stand      Veränderung 
                                                 in Prozent
 Nikkei                             21.082,73          -1,2 
 Topix                               1.505,12          -1,4 
 Shanghai                            2.992,90          +0,7 
 CSI300                              4.091,36          +0,5 
 Hang Seng                          26.348,61          +0,2 
 Kospi                               2.014,15          +0,6 
 Euro/Dollar                           1,1123               
 Pfund/Dollar                          1,2789               
 Dollar/Yen                            108,06               
 Dollar/Franken                        0,9583               
 Dollar/Yuan                           6,9762               
 Dollar/Won                          1.193,13               
    

    
 (Reporter: Hideyuki Sano; geschrieben von Stefanie Geiger,
redigiert von Georg Merziger
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung
unter den Telefonnummern 069-75651236 oder 030-28885168)
  
 
 
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