May 13, 2020 / 3:44 AM / 17 days ago

WDHLG-MÄRKTE-Angst vor zweiter Infektionswelle lastet auf asiatischen Anlegern

(Beseitigt Tippfehler im ersten Satz)

TOKIO/NEW YORK, 13. Mai (Reuters) - Die Sorgen um eine zweite mögliche Infektionswelle lassen die asiatischen Börsen auch am Mittwoch nicht los. Die Anleger blickten auch zunehmend sorgenvoll auf die erneuten Handelsspannungen zwischen den USA und China. Der führende US-Immunologe Anthony Fauci warnte die US-Regierung, dass eine vorzeitige Aufhebung der Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu zusätzlichen Ausbrüchen des Coronavirus führen könnte. In den USA sind bislang rund 80.000 Amerikaner an den Folgen der von dem Virus ausgelösten Krankheit COVID-19 gestorben. Eine Impfung oder ein Medikament sei bis Ende August nicht zu erwaten, erklärte Fauci. Seine Ausführungen drückten die Kurse an der Wall Street. Das unterstreicht die fragile Stimmung der Anleger, die zwischen Optimismus über erste Lockerungen zur Ankurbelung der Weltwirtschaft und der Angst vor einem erneuten Anstieg der Virusfälle schwanken. “Es sieht so aus, als ob wir einen weiteren schlechten Handelstag hier im asiatisch-pazifischen Raum haben”, sagte Michael McCarthy, Chefmarktstratege bei CMC Markets in Sydney. “Es ist ganz klar, dass die Beschränkungen wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben und die Erholung Jahre und nicht Wochen dauern wird”, sagte er.

Die Börse in Tokio hat sich am Mittwoch zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,8 Prozent tiefer bei 20.211 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,2 Prozent und lag bei 1473 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 1 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 107,22 Yen und legte 0,1 Prozent auf 7,0902 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9694 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,0849 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0518 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,2269 Dollar. (Reporter: Stanley White und Suzanne Barlyn Bearbeitet von Katharina Loesche. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer +49 30 2888 5120.)

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