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Marktbericht Tokio

MÄRKTE-Konjunkturdaten aus China schieben Asien-Börsen weiter an

    * Chinas Industrieproduktion auf Erholungskurs
    * Gewinnmitnahmen belasten Nikkei
    * Warten auf Fed

    Frankfurt/Tokio, 15. Sep (Reuters) - Ermutigende
Konjunkturdaten aus China haben an den Aktienmärkten in Fernost
für Rückenwind gesorgt. Erstmals in diesem Jahr legten die
Einzelhandelsumsätze in der Volksrepublik im August wieder zu,
wie aus am Dienstag veröffentlichten offiziellen Statistikdaten
hervorging. Zudem zog die Industrieproduktion
stärker an als erwartet. Die Daten wiesen darauf hin, dass sich
die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt weiter von der
Corona-Krise erholt - trotz der Spannungen zwischen China und
den USA sowie der weiterhin mauen globalen Nachfrageaussichten.
    Die Börse in Shanghai zog 0,4 Prozent an. Der Index
der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen
gewann 0,7 Prozent. "Die heutigen Geschäftsdaten zeigen, dass
die Erholung im privaten Sektor im August an Dynamik gewonnen
hat. Die Markterholung in China ist ausgewogener und breiter
abgestützt", kommentierten die Ökonomen von HSBC. 
    Auch in Südkorea ging es nach oben. Dagegen drückten
in Tokio Gewinnmitnahmen die Kurse. Der Nikkei-Index<.N225 gab
0,4 Prozent auf 23.455 Punkte nach. Der MSCI-Index für
asiatische Aktien außerhalb Japans stieg rund ein
Prozent und legte damit den vierten Tag in Folge zu. Mit
Spannung warteten Anleger nun auf den Zinsentscheid der
US-Notenbank (Fed) am Mittwoch.

    Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen
ausgewählter Aktienindizes und Währungen:
 Indizes                             Stand      Veränderung 
                                                 in Prozent
 Nikkei                             23.454,89          -0,4 
 Topix                               1.640,84          -0,6 
 Shanghai                            3.284,12          +0,2 
 CSI300                              4.671,91          +0,5 
 Hang Seng                          24.696,37          +0,2 
 Kospi                               2.443,77          +0,7 
 Euro/Dollar                           1,1896               
 Pfund/Dollar                          1,2872               
 Dollar/Yen                            105,63               
 Dollar/Franken                        0,9062               
 Dollar/Yuan                           6,7813               
 Dollar/Won                          1.178,95               
    

    
 (Reporter: Anshuman Daga; geschrieben von Stefanie Geiger,
redigiert von Georg Merziger
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung
unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und
Konjunktur) oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)
  
 
 
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