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Marktbericht Deutschland

MÄRKTE-Cineworld-Aktien leiden unter Bericht über Finanzprobleme

Frankfurt, 14. Okt (Reuters) - Ein Bericht über mögliche Zahlungsschwierigkeiten lastet auf den Aktien des Kinobetreibers Cineworld. Die Papiere gaben am Mittwoch bis zu 7,6 Prozent nach. Einem Bericht des “Telegraph” zufolge könnte dem Unternehmen bis Ende November wegen der Folgen der zweiten Corona-Welle das Geld ausgehen.

Der weltweit zweitgrößte Kinobetreiber hat vergangene Woche angekündigt, Kinos in Großbritannien und den USA vorübergehend zu schließen. Doch auch wenn die Kinos offen sind, bleiben viele Filmfreunde aus Angst vor einer Ansteckung fern und sehen sich Filme lieber online an. Dazu kommt, dass weniger neue Filme ins Kino kommen, weil sie entweder verschoben werden wie der jüngste James-Bond-Film oder gleich an Streaming-Dienste gehen.

Die Aktien des Rivalen AMC legten dagegen nach ihrem schwächsten Tag seit fast vier Monaten im vorbörslichen US-Handel wieder 2,2 Prozent zu. AMC-Chef Adam Aron wies einen Bloomberg-Bericht zurück, wonach das Unternehmen unter anderem eine Insolvenz prüfe. Zu Reuters sagte Aron, AMC müsse möglicherweise zusätzliches Geld aufnehmen, um durch die Krise zu kommen. AMC hat derzeit 494 von 598 Kinos in den USA wieder geöffnet, allerdings können nur 20 bis 40 Prozent der Plätze besetzt werden. (Reporter: Muvija M und Tiyashi Datta, geschrieben von Christina Amann, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer +49 30 2201 33702)

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