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Marktbericht Deutschland

MÄRKTE-Dax zum "Hexensabbat" höher erwartet

    Frankfurt, 17. Sep (Reuters) - Zum Abschluss der Börsenwoche
wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern
zufolge am Freitag höher starten. Am Donnerstag hatte er 0,4
Prozent im Minus bei 13.208,12 Punkten geschlossen, weil Anleger
enttäuscht über die US-Geldpolitik waren. 
    Börsianer sind weiter damit beschäftigt, die jüngsten
Aussagen der US-Notenbank (Fed) und der Bank von England (BoE)
zu verdauen. Erstere verzichtete vorerst auf erhoffte
zusätzliche Geldspritzen. Letztere spielt die Einführung von
Negativ-Zinsen durch. Bei den Konjunkturdaten stehen
die Leistungsbilanzen der Euro-Zone und der USA auf dem
Terminplan, sowie die US-Frühindikatoren. 
    Unabhängig davon verfallen im Tagesverlauf Futures und
Optionen auf Indizes sowie Optionen auf einzelne Aktien. Zum
sogenannten Hexensabbat schwanken Aktienkurse üblicherweise
stark, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf
die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung
bewegen wollen. 
    
 Schlusskurse europäischer Indizes      Stand
 am vorangegangenen Handelstag       
 Dax                                  13.208,12 
 Dax-Future                           13.222,50 
 EuroStoxx50                           3.316,57 
 EuroStoxx50-Future                    3.320,00 
    
 Schlusskurse der US-Indizes am     Stand      Veränderung
 vorangegangenen Handelstag                   
 Dow Jones                        27.901,98    -0,5 Prozent 
 Nasdaq                           10.910,28    -1,3 Prozent 
 S&P 500                           3.357,01    -0,8 Prozent 
    
 Asiatische Indizes am Freitag      Stand      Veränderung
                                              
 Nikkei                           23.356,69    +0,2 Prozent 
 Shanghai                          3.289,02    +0,6 Prozent 
 Hang Seng                        24.416,50    +0,3 Prozent 
 
 (Reporter: Hakan Ersen
redigiert von Georg Merziger
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung
unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und
Konjunktur) oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte).)
  
 
 
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