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Marktbericht Deutschland

MÄRKTE-Dax vor EZB-Entscheid höher erwartet

    Frankfurt, 29. Okt (Reuters) - In Erwartung neuer Hinweise
auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird der
Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am
Donnerstag höher starten. Am Mittwoch hatte ihn die geplante
Verschärfung der Pandemie-Restriktionen 4,2 Prozent
ins Minus auf 11.560,51 Punkte gedrückt. 
    Wegen der explodierenden Coronavirus-Infektionszahlen und
des erneuten Stillstands in Teilen der europäischen Wirtschaft
erhoffen sich Börsianer von den Führungsmitgliedern der EZB
weitere Geldspritzen. "Es besteht die Möglichkeit,
dass sie die Geldpolitik tatsächlich lockern", sagte Volkswirt
Paul Diggle vom Vermögensverwalter Aberdeen Standard. "Es ist
aber wahrscheinlicher, dass sie den Donnerstag nutzen, um eine
Lockerung im Dezember anzudeuten, wenn eine neue Reihe von
makroökonomischen Prognosen vorliegt." 
    Parallel dazu hält eine neue Welle von Firmenbilanzen
Investoren auf Trab. Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden
Virus-Krise richten sie ihre Aufmerksamkeit auf die Ausblicke
der Unternehmen. 
    
 Schlusskurse europäischer Indizes      Stand
 am vorangegangenen Handelstag       
 Dax                                  11.560,51 
 Dax-Future                           11.583,50 
 EuroStoxx50                           2.963,54 
 EuroStoxx50-Future                    2.965,00 
    
 Schlusskurse der US-Indizes am     Stand      Veränderung
 vorangegangenen Handelstag                   
 Dow Jones                        26.519,95    -3,4 Prozent 
 Nasdaq                           11.004,87    -3,7 Prozent 
 S&P 500                           3.271,03    -3,5 Prozent 
    
 Asiatische Indizes am              Stand      Veränderung
 Donnerstag                                   
 Nikkei                           23.327,20    -0,4 Prozent 
 Shanghai                          3.277,07    +0,2 Prozent 
 Hang Seng                        24.560,37    -0,6 Prozent 
 
 (Reporter: Hakan Ersen, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei
Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter
den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur)
oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte).)
  
 
 
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