Reuters logo
MÄRKTE-Signale für zögerliche Zinswende setzen Euro unter Druck
1. September 2017 / 14:26 / vor 21 Tagen

MÄRKTE-Signale für zögerliche Zinswende setzen Euro unter Druck

Frankfurt, 01. Sep (Reuters) - Die Verunsicherung über den Zeitpunkt einer Kurswende der Europäischen Zentralbank hat dem Euro am Freitag zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung rutschte um 0,5 Prozent auf 1,1848 Dollar ab, nachdem er in Reaktion auf schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten bis auf 1,1979 Dollar zugelegt hatte.

Es gebe unterschiedliche Signale, wann die EZB das Eindämmen der Geldflut einläuten werde, sagte Commerzbank-Analystin Esther Reichelt. “Das trägt zur Verunsicherung bei und drückt den Euro.” Der steile Anstieg der Gemeinschaftswährung der vergangenen Monate könne dazu führen, dass die EZB-Anleihekäufe langsamer heruntergefahren würden als gedacht, hatten mit der Situation vertraute Personen am Donnerstag zu Reuters gesagt.

EZB-Chef Mario Draghi hatte angekündigt, im Herbst über die Zukunft der billionenschweren Anleihekäufe entscheiden zu wollen. Bloomberg zufolge könnte sich das angesichts der Komplexität bis Dezember hinziehen. EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny sieht die Euro-Stärke allerdings gelassen. Sie dürfe nicht überinterpretiert und dramatisiert werden, betonte er am Freitag.

Reporterin: Anika Ross; redigiert von Thomas Seythal. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder +49 30 2888 5168.

Unsere WerteDie Thomson Reuters Trust Principles
0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below