November 5, 2019 / 12:56 PM / in 12 days

MÄRKTE-Nervosität der Anleger treibt Gold-Nachfrage an

    London, 05. Nov (Reuters) - Der Handelskonflikt zwischen den
USA und China sowie das Brexit-Drama haben die Nachfrage nach
Gold im Sommer nach oben getrieben. Im dritten Quartal wurden
insgesamt 1107,9 Tonnen des Edelmetalls verkauft, das sind drei
Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie die Branchenorganisation
World Gold Council (WGC) am Dienstag mitteilte. Vor allem Fonds
nahmen mehr Gold ab. "Die anhaltenden Mittelzuflüsse in Exchange
Traded Funds (ETFs) haben den andernorts geringeren Bedarf mehr
als wettgemacht", sagte WGC-Experte Alistair Hewitt. Die Fonds
stockten ihre Bestände um 258,2 Tonnen auf, sie halten
inzwischen so viel Gold wie nie zuvor. 
    Verbraucher wurden dagegen von dem gestiegenen Goldpreis
abgeschreckt. Eine Feinunze kostet derzeit mehr als 1500 Dollar
- zuletzt lag der Preis vor sechs Jahren auf diesem
Niveau.       Mit 460,9 Tonnen kauften Juweliere 16 Prozent
weniger als vor Jahresfrist, der Absatz von Goldbarren und
Münzen halbierte sich auf 150,3 Tonnen. Auch Zentralbanken
stockten ihre Bestände nicht mehr so stark auf wie vor
Jahresfrist. 
    Zugleich wurde mehr gebrauchtes Gold eingeschmolzen, das
Angebot stieg so um vier Prozent auf 1222,3 Tonnen, wie WGC
mitteilte. Das ist so viel wie seit 2016 nicht mehr. 

 (Reporter: Peter Hobson, geschrieben von Christina Amann
redigiert von Georg Merziger
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung
unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888
5168.)
  
 
 
0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below